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Allgemeine Geschäftsbedingungen für Beratungsleistungen

Vertragspartner: Innowerk GmbH, Friedrich-Adolf-Soergel-Straße 4a, 95194 Regnitzlosau, info@innowerk-beratung.de

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Innowerk GmbH (im Folgenden „Berater“) und dem jeweiligen Kunden (im Folgenden „Kunde“) über betriebswirtschaftliche Beratung, Finanzanalyse, Strategieberatung, Prozessberatung, Fachkräftesicherung und ff. Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Berater ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.

§ 1 Vertragsgegenstand und Leistungserbringung

(1) Der Berater erbringt Beratungsleistungen entsprechend dem vereinbarten Leistungsumfang.

(2) Die Beratung erfolgt auf Basis der Informationen, die der Kunde zur Verfügung stellt. Der Berater übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Informationen.

(3) Der Berater schuldet keinen konkreten wirtschaftlichen Erfolg, sondern eine fachgerechte Beratungsleistung.

§ 2 Vertragsabschluss und Vergütung

(1) Ein Vertrag kommt durch die schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Beratungsleistung zustande.

(2) Die Vergütung richtet sich nach den individuell vereinbarten Preisen oder den angebotenen Paketpreisen (siehe Angebot an Kunden).

(3) Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

(4) Zahlungen sind sofort nach Rechnungserhalt ohne Abzug fällig. Anderslautende Zahlungsziele sind ausnahmslos schriftlich und mit Zustimmung des Beraters zu vereinbaren.

§ 3 Stornierung und Vertragslaufzeit

(1) Stornierung ausgeschlossen. Eine Stornierung des Vertrages durch den Kunden ist ausgeschlossen. Der Vertrag ist nach Annahme des Angebots verbindlich.

(2) Vertragslaufzeit und Leistungszeitraum. Beginn, Dauer und Ende der vertraglichen Leistungen sowie die vereinbarte Beratungsdauer ergeben sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot und sind dort festgehalten.

(3) Kündigung. Eine ordentliche Kündigung vor Ablauf der im Angebot genannten Laufzeit ist ausgeschlossen. Ein Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen und die Kündigungsgründe sind darzulegen.

(4) Nichtinanspruchnahme und Schadensersatz. Nimmt der Kunde vereinbarte Leistungen nicht in Anspruch, bleiben die Vergütungsansprüche des Anbieters bestehen. Der Anbieter kann nach seiner Wahl Erfüllung verlangen oder Schadensersatz wegen Nichterfüllung geltend machen.

(5) Verschiebung und Ersatztermin. Verschiebt der Kunde einen vereinbarten Termin weniger als 10 Werktage vor dem vereinbarten Beginn, kann der Anbieter eine angemessene Ausfallentschädigung verlangen. Die Höhe richtet sich nach dem nachgewiesenen Aufwand oder nach einer im Angebot genannten Pauschale.

(6) Abweichende gesetzliche Rechte. Gesetzliche zwingende Rechte, die ausschließlich dem Kunden zustehen, bleiben unberührt. Diese Regelung gilt ausschließlich für B2B-Verträge.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Beratung notwendigen Informationen und Unterlagen rechtzeitig bereitzustellen.

(2) Verzögert sich die Beratungsleistung aufgrund fehlender Mitwirkung, haftet der Berater nicht für Verzögerungen oder Folgekosten.

§ 5 Haftung und Gewährleistung

(1) Der Berater haftet nur für Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz entstehen.

(2) Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder nicht bewilligte Fördermittel ist ausgeschlossen.

(3) Der Kunde bleibt allein für die Umsetzung von Handlungsempfehlungen verantwortlich.

§ 6 Vertraulichkeit und Datenschutz

(1) Beide Parteien verpflichten sich zur Vertraulichkeit über sämtliche im Rahmen der Beratung bekannt gewordenen Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse.

(2) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen (DSGVO).

§ 7 Einsatz von KI-Werkzeugen

(1) Der Berater setzt bei der Erbringung seiner Leistungen KI-gestützte Werkzeuge ein, insbesondere ChatGPT (OpenAI) und Claude (Anthropic). Sie unterstützen zum Beispiel bei Recherchen, Auswertungen, der Strukturierung von Inhalten sowie bei Entwürfen für Texte, Konzepte und Businesspläne.

(2) Alle Ergebnisse werden vom Berater fachlich geprüft, überarbeitet und verantwortet. Die KI-Werkzeuge ersetzen nicht die persönliche Beratung und treffen keine Entscheidungen für den Kunden.

(3) Vertrauliche Informationen und personenbezogene Daten gibt der Berater nur in dem Umfang in KI-Werkzeuge ein, der für die Leistung erforderlich ist. Soweit möglich, werden Angaben vorher anonymisiert oder verallgemeinert. § 6 gilt entsprechend.

(4) Wünscht der Kunde, dass für seinen Auftrag keine KI-Werkzeuge eingesetzt werden, teilt er dies dem Berater vor Auftragsbeginn in Textform mit.

§ 8 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Regelungen unberührt.

(3) Gerichtsstand ist Hof/Saale, soweit gesetzlich zulässig.

Stand: 1. Mai 2025